interfiction

interfiction XXVI / 2019

BLASEN-INTELLIGENZ

Die interdisziplinäre Workshop-Tagung für Kunst, Medien und Netzkultur interfiction lädt in diesem Jahr dazu ein, Programme und Programmatiken sowie Probleme und Potenziale der BLASEN-INTELLIGENZ zu erforschen – und danach zu fragen, welche Optionen sich aus diesem Spannungsfeld für Relationen zwischen künstlicher und künstlerischer Intelligenz bieten, vom Konflikt bis zur konstruktiven Kritik, vom ShowDown bis zum Schulterschluss.

Künstler/innen, Video- und Filmemacher/innen, Programmierer/innen, (H)A(c)ktivist/innen, DesignerInnen, Medien-, Netz- und Kulturwissenschaftler/innen und andere an einem interdisziplinären Austausch zum Thema interessierte Theoretiker/innen und Praktiker/innen sind dazu eingeladen, im Rahmen der Tagung in Vorträgen und Präsentationen Thesen und Projekte vorzustellen und zu diskutieren – sowie im interfiction DIY-Lab Praxiswissen auszutauschen und neues Know-how zu erwerben.

Die Ausschreibung und weitere Informationen sind unter www.interfiction.org abrufbar.

Seit 1995 findet die Workshop-Tagung interfiction jährlich als im Rahmen des Kasseler Dokumentarfilm- und Videofestes statt. Als dessen interdisziplinäre Sektion will interfiction Künstler/innen und Wissenschaftler/innen, Theoretiker/innen und Praktiker/innen zu einer Veranstaltung zusammenzubringen, in der gemeinsam das komplexe Spannungsfeld von Kunst, Medien und Netzkultur ausgelotet werden kann. Jedes Jahr wird dazu ein aktuelles Fokus-Thema ausgewählt. Ausgehend von Fragestellungen werden dabei in Vorträgen und Präsentationen Thesen und Projekte vor- und zur Diskussion gestellt, während Workshops und Gesprächsrunden einen konzentrierten Austausch fördern, der über eine Vertiefung und Reflexion hinaus auch weiterführende Perspektiven eröffnen soll.

Die Workshop-Tagung interfiction versteht sich als Forum für den Austausch, die Vernetzung und die Zusammenarbeit von Produzent/innen aus Theorie und Praxis. Die Grundstruktur der Veranstaltung entspricht dem Anliegen, als ein "temporäres Labor" zu funktionieren, also nicht nur Plattform für Ideen und Projekte zu sein, sondern eine direkten und produktive Auseinandersetzung über Fragen und Probleme zu ermöglichen, welche die Teilnehmer/innen in der Arbeit an und mit diesen Ideen bzw. im Rahmen entsprechender Projekte beschäftigen.

Leiterin der Tagung ist Dr.Verena Kuni, Professorin für Visuelle Kultur an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

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interfiction XXVI Blasen-Intelligenz
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