Das Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest findet jährlich an sechs Tagen in der November-Mitte statt. Veranstalter ist der Filmladen Kassel e.V., der für seine engagierte Kinoarbeit alljährlich auf Bundes- wie auf Landesebene ausgezeichnet wird.

Herzstück des Festivals ist das Filmprogramm, das kurze und lange Dokumentarfilme und künstlerisch-experimentelle Produktionen umfasst. So kommen an sechs Festivaltagen insgesamt circa 250 filmische Arbeiten zur Aufführung. Zum tragenden Konzept gehören aber auch die medienübergreifenden Festivalsektionen Monitoring, eine Ausstellung aktueller Video- und Medieninstallationen, die Fachtagung interfiction, die DokfestLounge, das  junge dokfest, die DokfestGeneration, welche sich dem älteren Publikum widmet sowie das DokfestForum.

Mit dem Hessischen Hochschulfilmtag, der Präsentation einer europäischen Filmhochschule und praxisbezogenen Vorträgen und Workshops bietet das Kasseler Dokfest dem (hessischen) Filmnachwuchs zudem Möglichkeiten zur Weiterbildung sowie Informationen zu Ausbildung und Zugang zu professionellen Netzwerken.

Das Kasseler Dokfest ist bekannt und beliebt für seine familiäre Atmosphäre, in der jährlich das regionale Publikum sowie Film- und Medienschaffende aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt zusammentreffen. Als Film- und Medienfestival mit internationaler Ausrichtung und einem starken Fokus auf die neuen Medien ist es einzigartig in Hessen.

Hier die Eindrücke der Eröffnung 2018

Eröffnung 2018

Die Eröffnung des 35. Kasseler Dokfestes
Eröffnungrede Christian Geselle, Oberbürgermeister der Stadt Kassel
Moderator Clemens Camphausen
Eröffnungsrede Ulrike Kiesche, Referatsleiterin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Der Kurzfilm "Could We Create the Anti-Facial Recognition by Rough Skills?". Kerstin Honeit im Gespräch mit Regisseur Guan Hong Chen und Übersetzerin Eco Chan.
Der Eröffnungsfilm "Living the Light – Robby Müller", Q&A mit Regisseurin Claire Pijman und Carolin Ernst (Sektion Dokumentarischer Langfilm) v.r.
Zu Gast beim Kasseler Dokfest. Nastassja Kinski mit Regisseurin Claire Pijman im Gespräch mit Carolin Ernst.