
Blick auf den Desktop. Ein über Google Translate vorgelesener Text öffnet ein digitales Labyrinth aus verschachtelten Ordnern. Projektordner führen in Unterordner, Bilder legen sich übereinander, Szenen tauchen auf und verschwinden wieder. Während nach Ordnung gesucht wird, droht das System zu kippen. Zwischen Selbstinszenierung, Archiv-Chaos und Kontrollverlust entsteht ein filmischer Essay, der sich gegen die aufgedrängte Ordnung und innere Überforderung richtet. Das Paradox ist: Er wurde durch das in Frage gestellte System erst produziert.