
Als die Filmemacherin ihren Vater nach den Goldminen ihres Schweizer Großvaters fragt, antwortet er unmissverständlich: Alle Unterlagen seien verbrannt worden, nichts sei übriggeblieben, man müsse es vergessen. Ihr Großvater, Hans Mazenauer, stand in den 1980er Jahren in Verbindung mit Mobutu Sese Seko und dem Bergbaugeschäft im ehemaligen Zaire. Der Film hinterfragt die Ethik des Erbes, die Verwicklung der Schweiz in den Rohstoffabbau und die Grenzen zwischen Erinnern und Loslassen.