
Als Gaststudentin nach New York gekommen, arbeitet die Regisseurin während ihres Studiums in einem Fotoarchiv, wo sie die Bildnegative von Protesten der New Yorker Arbeiter*innenbewegung aus dem frühen 20. Jahrhundert digitalisiert. Während die Negativbilder der Proteste in den repetitiven Arbeitsabläufen erscheinen, erzählt sie mit ruhiger Stimme von ihrer Mutter, die ebenso als junge Arbeitsmigrantin ihren Heimatort verließ, und von ihrer eigenen Situation als queere Migrantin in New York. Dabei verwebt sie geschickt die Vergangenheit mit ihrer Gegenwart und Zukunft, und fügt kollektive und persönliche Erinnerungen zusammen.