
CN: Gewalt
Die Videoarbeit und die dazugehörigen Malereien verknüpfen autobiografische Erinnerungen an Hunde als emotionale Bezugspunkte mit historischen Recherchen zu ihrer Instrumentalisierung im Zweiten Weltkrieg. Im Spannungsfeld zwischen Intimität und Gewalt untersucht sie Tiere als ambivalente Akteure: einerseits Gefährten, Projektionsflächen und soziale Bindungsfiguren, andererseits Mittel militärischer Kontrolle und psychischer Folter. Die Arbeit reflektiert damit die politische Vereinnahmung von Nähe, Loyalität und Körperlichkeit.