
Gaza, Vergangenheit. Der Maler Mohammed Imrani ist hier aufgewachsen, jetzt lebt er in Paris. In der Gegenwart der Zerstörung der städtischen Landschaft seiner Jugend beginnt er Skizzen von dem zu zeichnen, was es nicht mehr gibt. Mit dem Zeichnen kommt die Erinnerung: Straßenzüge und Gebäude, Orte, die persönliche Bedeutung für ihn haben – so persönlich und intim wie die Striche, mit denen aus seiner Hand eine bedrohte Stadt Gegenwart und Gestalt annimmt. Kino als Ort, in dem Erinnerung ein lebendiger Akt wird, der sich gegen Zerstörung wehrt.