
CN: Gewalt
Deutschland, Gegenwart. Die Künstlerin Vika Kirchenbauer verletzt sich die Hand, macht feindselige Erfahrungen im Krankenhaus, blickt aus dem Fenster ihrer Wohnung auf Demonstrationen und Polizeigewalt, tritt eine Kunstprofessur an. Die eigene Verletzung, Zeug*innenschaft und die eigene Position als „Staatsdienerin“ werden zum Ausgangspunkt einer essayistischen Reflexion über die Macht des Staates und das Vermögen der Kunst. Kino als Ort, in dem die Frage nach den Verhältnissen gestellt wird: Welche Kunst kann in einer Gesellschaft entstehen, in der Unrecht herrscht, und mit welchem Ziel?