
Stück für Stück wird ein familiäres Wohnzimmer aus der Privatheit in die Öffentlichkeit getragen: Teppich und Möbel, Menschen nehmen Platz, es gibt heißen Çay. Selin und ihre Geschwister Hêlîn, Firat und Serhat sind in einem kleinen Schweizer Dorf aufgewachsen. Sie teilen Erinnerungen, erzählen von Fremdheitserfahrungen und Ausgrenzung, von Wut und Eigensinn, vom Zusammenstehen und dem Beharren auf einer eigenen Geschichte. Ein Akt der filmischen Sichtbarmachung der Selbstbehauptung.