
Tod und Leben, Leben und Tod; die beiden sich scheinbar ausschließenden Pole des Seins – Teil eines ewigen Kreislaufs, der so alt ist wie die Zeit selbst. Als das Neugeborene eines Rattenakolythen stirbt, sendet ihn sein Priester auf eine Pilgerfahrt zur Allmutter, jener Gottheit, die diesen Kreislauf überwacht, um sie um das Leben des Kindes zu bitten. Die thematische Auseinandersetzung mit Leben und Tod erfolgt auch durch die Materialien im Spannungsfeld aus Entstehung und Verfall, wie die Werkstoffe der Puppen und Sets, die dokumentarischen Natur-Aufnahmen und dem 16mm-Film selbst.