
CN: Gewalt
Der Film beginnt mit den traumatischen Erinnerungen eines Überlebenden aus einem Lager für Internetabhängige und verwebt Fragmente digitaler Räume mit mündlichen Zeug*innenaussagen. Durch diese Montage legt er die institutionellen Spuren frei, die weiterhin im Schatten wirken. Was zum Vorschein kommt, ist nicht bloß das Echo einer persönlichen Erfahrung, sondern die dicht gewobenen Mechanismen, durch die sich die Gesellschaft – unter dem Deckmantel der Kontrolle – in Körper und Willen einschreibt.