
Der 3D-animierte Kurzfilm begleitet einen Mann, der mit Ende zwanzig eines Morgens aufwacht und mit Entsetzen feststellt, dass er über Nacht zum Spießer geworden ist. Ästhetisch ist der Film in der Matrix der deutschen Spießigkeit beheimatet und wird durch fünf animierte Musikvideos und drei Interview-Sequenzen erzählt. Bewusst lückenhaft geleitet er die Zuschauer*innen durch eine schrille, von bürgerlichem Kitsch triefende Welt und dokumentiert so auf spielerische Weise den Gedankenstrom des Filmemachers, der die fünf Lieder selbst geschrieben, komponiert und eingesungen hat.