Internationale Filmfestivals und ihr Profil: Crossing Europe Filmfestival Linz


(kleines BALi, KulturBahnhof Kassel)

Das Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest stellt seit 2014 jährlich ein internationales Filmfestival vor, um den Brückenschlag zu anderen Festivals zu dokumentieren, die mit einer ähnlichen Ausrichtung und mit der gleichen Leidenschaft ihre Programme zusammenstellen.

Seit 2004 verschreibt sich Crossing Europe Filmfestival Linz als zweitgrößtes internationales Filmfestival Österreichs der Präsentation aktueller filmischer Arbeiten einer jungen Generation europäischer Filmemacher*innen: Filme, die sich durch unkonventionelle, mutige und bisweilen kontroversielle künstlerische Zugänge oder auch neue Erzählformen auszeichnen. Mit der handverlesenen Auswahl von rund 140 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen möchte Crossing Europe unterschiedliche filmkünstlerische Positionen zur Diskussion stellen und die Vielgestaltigkeit des europäischen Films adäquat im Kino – als sozialer Raum – präsentieren. Diversität in all ihren Spielarten soll Platz im Programm finden, um so der Vielfalt, die diesen Kontinent ausmacht, annähernd gerecht zu werden. Filme über Menschen in verschiedenen Regionen Europas und ihre Geschichten, die sie verbinden und trennen, mit unterschiedlichen kollektiven Identitäten und Kulturen – europäische Realitäten und Utopien auf großer Leinwand.

Das eigens für Kassel kuratierte Kurzfilmprogramm umfasst vier bemerkenswerte Arbeiten aus der Programmsektion Local Artists des Festivaljahrgangs 2024, jeweils mit eigenständiger künstlerischer Handschrift, die noch lange beim Publikum nachhallen wird.

Where does the rest of the world begin?

WHERE DOES THE REST OF THE WORLD BEGIN? Dagmar Schürrers Antwort darauf liegt wohl irgendwo da draußen: im unendlichen Ozean der Möglichkeiten – im symbiotischen Zusammenspiel von Kino, Kunstraum und Digital Space. (Sebastian Höglinger)

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  • Dauer: 12 Min.
  • Regie: Dagmar Schürrer

Memories Of The Foreign

In Form eines filmischen Denkmals an seine Großmutter, die 1973 nach Österreich kam, erzählt Tolga Karaaslan die persönliche Migrationsgeschichte seiner Familie. (Tolga Karaaslan)

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  • Dauer: 4 Min.
  • Regie: Tolga Karaaslan

The Electric Kiss

Aus Cyberpunk-Bildern und dem Rauschen maschineller Lernalgorithmen entsteht eine Dystopie, die sich mittels vergangener Zukunftsvisionen mit der Gegenwart auseinandersetzt. (Rainer Kohlberger)

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  • Dauer: 18 Min.
  • Regie: Rainer Kohlberger

Patterns Against Workers

Wie die Zeit des Films von einer Uhr gezählt wird, läuft die Produktion in den Fabriken Tag und Nacht .... (Ulla Rossek, sixpackfilm)

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  • Dauer: 34 Min.
  • Regie: Olena Newkryta