Bin im Garten
Eine junge Frau, Tessa Langhans, sitzt in einem Garten und schaut sich um. Es ist der Garten ihrer Kindheit, der Garten ihrer Mutter. Wir springen Jahre zurück. Auf einmal blicken wir gemeinsam mit ihr auf Camcorder-Aufnahmen. Wir hören und sehen, wie sie als Kind schwärmerisch den Garten beschreibt, die duftenden Rosen und das Vergissmeinnicht. Das Thema Vergessen ist nun, als Filmemacherin, in ihrem sensiblen und humorvollen Essayfilm ein zentrales Thema. „Ich vergesse – viel und ständig. Als meine Mutter viel zu früh an Krebs starb, stand ihr Garten in voller Blüte. Trauern konnte ich nicht, nur schwand mein Erinnerungsvermögen und der Garten verwilderte. Wo ist mein Gedächtnis hin und wo finde ich es wieder?“ Um Antworten zu finden, geht sie mit ihrer Familie und Expert*innen auf eine generationsübergreifende Spurensuche. Genauso vielfältig wie die Perspektiven auf das sensible Thema ist der visuelle Umgang damit. Elegant verbindet der Film Aufnahmen von heute, alte Familienvideos und Animationen. BIN IM GARTEN ist eine emotionale, ehrliche und humorvolle Reise zum Herzen der Trauer. Ein Film über den Tod als Hommage an das Leben. (Joey Arand)… >>>
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- Dauer: 63 Min.
- Regie: Tessa Langhans
