#16 Wunschpfade


(BALi, KulturBahnhof Kassel)

Ob wir zusammen beten, träumen, hoffen oder Lines spitten – wir tun es nicht nur einmal, sondern immer wieder. Bis der Boden Wege formt: Wunschpfade, die uns zusammen- und auseinanderführen. Diese Wege setzen weder Ultimaten noch stellen sie Forderungen. Sie zeigen, wie andere ihre Richtung finden und wo sich Menschen zusammenfinden; Abkürzungen, Alternativen und Vorschläge. Jeder Wunschpfad ist die Übersetzung des Individuellen ins Kollektive. Einander beim Träumen, Beten und Rappen zuschauen – vielleicht finden wir so gemeinsame Richtungen. (Matti Ullrich)

Henry is a Girl Who Likes to Sleep

In einem kleinen Raum, wo sich Körper ständig nach Schlaf sehnen, sucht die Filmemacherin in ihrem geliebten Henry nach etwas Weichem und Zartem zum Einnisten und Zurückziehen. Zwischen Bettlaken und Sommersprossen entsteht eine Liebeserklärung, eine zerbrechliche Collage, die einen Weg zwischen Intimität, Verletzlichkeit und Wärme nachzeichnet. Eine Ode an unsere Haustiere und an die intimen Welten, in denen wir lernen zu leben und zur Ruhe zu kommen.… >>>

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  • Dauer: 13 Min.
  • Nominierung: Goldener Schlüssel
    • Regie: Marthe Peters

    3cm of Complexity

    Ein Film, der sich durch Momente des Humors, der Ironie und der Selbstbeobachtung zu einer metaphorischen Erkundung von Reparatur, Widerstandsfähigkeit und den Zweideutigkeiten der heutigen Existenz entwickelt.

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    • Dauer: 22 Min.
  • Premiere: Deutschlandpremiere
    • Regie: Anna Vasof

    Always Wanted to Be God, Never Wanted to Do Good

    Auf den Gipfeln der Schweizer Berge stehen große christliche Kreuze, in den Städten prägen Plakatwände mit Bibelversen das öffentliche Bild. Die Filmemacher*innen haben sich mit der Präsenz dieser religiösen Symbole nie wohlgefühlt. Im Jahr 2009 sägte der Bergführer Patrick Bussard ein Kreuz in den Freiburger Alpen ab – und wurde dafür von den Gerichten streng bestraft.… >>>

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    • Dauer: 21 Min.
    • Regie: Noa Epars, Marvin Merkel

    Denkst du auch, was ich denk, Couseng?

    Wenn Rupi rappt, wird es still um ihn. Mit seinem Bruder Tando und ihren Cousins Nero und Elgo zieht er durch die Hochhaussiedlung und hängt fast täglich im Jugendclub rum. Als „Jungs aus Chb“ schreiben und rappen sie, erzählen mit Beats und Rhymes ihre Herkunftsgeschichte. Ohne die üblichen Rap-Klischees leben sie ihre Identität als Roma und zeigen uns wie viel Solidarität, Zuversicht und Liebe zwischen den Zeilen zu finden ist.

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    • Dauer: 16 Min.
  • Nominierung: Goldener Schlüssel
    • Regie: Lotta Becker