01.SCREENINGS

Herzstück des Festivals ist das Filmprogramm, aufgeteilt in drei verschiedene Sektionen:

02.MONITORING

Die Medienkunstausstellung Monitoring präsentiert aktuelle (Video-)Installationen von etablierten Künstler/innen und viel versprechenden Nachwuchstalenten.

» Mehr erfahren

03.DOKFEST LOUNGE

Die DokfestLounge ist nicht nur Spielort für audiovisuelle Performances internationaler Künstler, VJs und DJs, sondern auch allabendlicher Party-Treffpunkt für unsere Gäste.

» Mehr erfahren

04.INTERFICTION

Die interdisziplinäre Tagung beschäftigt sich in Vorträgen, Workshops und Gesprächsrunden mit jährlich wechselnden Themen aus Medien und Netzkultur.

» Mehr erfahren

05.JUNGES DOKFEST

Das Begleitprogramm richtet sich gezielt an Schüler der Klassen 8 bis 13. Geboten werden speziell zusammen­gestellte Filmprogramme sowie Workshops zu Filmanalyse und Kreativem Schreiben, durchgeführt und betreut von Medienpädagogen.

» Mehr erfahren

06.DOKFEST FORUM

Das DokfestForum bietet ein Veranstaltungs­programm aus Gesprächen, Lectures und Screenings an der Schnitt­stelle zwischen Film und Kunst.

» Mehr erfahren

07.EDUCATION

Mit dem Hessischen Hochschulfilmtag, der Präsentation einer europäischen Filmhochschule und praxisbezogenen Vorträgen und Workshops bietet das Kasseler Dokfest dem (hessischen) Filmnachwuchs Möglichkeiten zur Weiterbildung, Informationen zu Ausbildung und Zugang zu professionellen Netzwerken.

» Mehr erfahren

Goldener Schlüssel

Mit Unterstützung der Stadt Kassel wird der Goldene Schlüssel zum fünfzehnten Mal für die beste
dokumentarische Nachwuchsarbeit vergeben.

Für den Goldenen Schlüssel, der mit 5.000 € dotiert ist, sind Filme und Videos zugelassen, deren Regisseur/innen zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Arbeit nicht älter als 35 Jahre waren. Über Ausnahmen von dieser Regelung entscheiden – in begründeten Fällen – die Auswahlkommissionen des Festivals. In diesem Jahr haben diese aus dem Programm 24 Arbeiten für den Goldenen Schlüssel nominiert, darunter Produktionen aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Italien, Österreich, Portugal und den USA.

Der Goldene Schlüssel ist seit 2017 als offiziell anerkannter Wettbewerb der Filmförderungsanstalt
(FFA) gelistet. Filme mit einer Laufzeit von bis zu 30 Minuten können durch die Teilnahme am
Wettbewerb um den Goldenen Schlüssel 5 Punkte für die Referenzfilmförderung sammeln. Der dem gleichnamigen Grimmschen Märchen entlehnte Goldene Schlüssel soll helfen, Türen für die weitere filmische Karriere zu öffnen.

Jury 2017

Ognjen Glavoni, geboren 1985, machte seinen Abschluss in Film- und Fernsehregie an der Belgrader Fakultät für Schauspielkunst. Seine Kurzfilme sind schon auf über 50 internationalen Filmfestivals gezeigt worden. Sein mittellanger Dokumentarfilm ZIVAN MAKES A PUNK FESTIVAL wurde u.a. auf Festivals wie IFF Rotterdamm, Cinéma du Réel, IndieLisbo und CPH:DOX gezeigt. DEPTH TWO, der auf der Berlinale 2016 Premiere hatte, ist Ognjens erster Lang-Dokumentarfilm. Bis jetzt ist er auf 50 Festivals gezeigt worden und wurde auf diesen als bester Film ausgezeichnet: Festival dei Popoli (Italien), ZagrebDox (Kroatien), Open City Documentary Festival (Großbritanien), Dokufest (Kosovo), Message to Men (Russland), Belgrade Documentary
and Short Film Festival (Serbien) und Atlantida Film Festival (Spain). 2016 gewann er den Goldenen Schlüssel beim 33. Kasseler Dokfest. Er ist Leiter und Mitbegründer des Pančevo Film Festival (Serbien).

Kathrin Häger, geboren 1981, studierte Komparatistik mit Schwerpunkt Filmanalyse, Germanistik und Politik in Bonn und Salamanca. Seitdem schreibt sie regelmäßig für das Magazin FILMDIENST, wo sie mehrere Jahre in der Redaktion mitarbeitete, und publiziert von Köln aus für verschiedene Zeitungen, Fach- und Festivalmagazine. Neben ihrer Berater-Tätigkeit für den WDR sowie diverse Jury-Tätigkeiten, u.a. sechs Jahre für den Deutschen Kurzfilmpreis, kuratiert sie als Programmleiterin SEE THE SOUND, das Filmfestival der SoundTrack_Cologne sowie die Filmsektion der new talents biennale cologne.

Henner Koch, geboren 1956, war Ende der 1970er Jahre an der Gründung des Kulturzentrums Schlachthof in Kassel beteiligt. Während und nach dem Sozialwesen-Studium wirkte er beim Kinder- und Jugendfilmzentrum in Remscheid und bei den Westdeutschen Kurzfilmtagen in Oberhausen mit. 1984 begann Koch seine Tätigkeit beim Jugendamt der Stadt Kassel mit dem Schwerpunkt Jugendkulturprojekte. Ab 1994 übte er zudem freiberufliche Tätigkeiten aus. Dazu gehörten: Bundesverband Jugend und Film in Frankfurt, Kultur-Bahnhof in Kassel, Festival Goldener Spatz in Gera sowie Kulturarena in Jena. Seit 1998 ist er beim Kulturamt der Stadt Kassel angestellt und leitet seit 2013 die Abteilung Kulturförderung.

Maria Pesli ist Filmmacherin, Medienkünstlerin und Kulturmanagerin mit einem starken Fokus auf Gemeinschafts-Kunstprojekte, die sich Techniken aus Fotografie, Video-, Klang- und darstellender Kunst bedienen. Sie hat in Griechenland umfangreich mit verschiedenen Migranten-Gruppen gearbeitet, sowie mit Gruppen von Geflüchteten. Gleichzeitig ist sie beteiligt an Kunst- und Forschungsprojekten, die sich mit dem Potential von partizipatorischer Kunst für das Festhalten von Lebensgeschichten, Oral History und urbanem Multikulturalismus befassen. In ihrem eigenen Werk beschäftigt sie sich mit Themen wie Identität, Gedächtnis, Vergessen und Verwandlung. Teile ihres Werkes sind an verschiedenen Orten in Griechenland, Großbritannien, Frankreich, Ägypten, den USA und China gezeigt worden.

Peter Schernhuber, geboren 1987, studierte Film und Medienwissenschaft. Es folgten zahlreiche kuratorische, organisatorische und publizistische Tätigkeiten. Von 2009 bis 2014 war Schernhuber Ko-Leiter der YOUKI – International Youth Media Festival in Wels. Er leitet seit 2015 gemeinsam mit Sebastian Höglinger die Diagonale, Festival des österreichischen Films in Graz.

 

Preisträger/innen

2016 Ognjen Glavonic: Dubina Dva

2015 Mea de Jong: If Mama Ain't Happy, Nobody's Happy

2014 Leslie Tai: The Private Life of Fenfen

2013 Gabriel Serra: La parka

2012 Antoine Bourges: East Hastings Pharmacy

2011 Carmen Losmann: Work Hard - Play Hard

2010 Viera Cákanyová: Alda

2009 Thomas A. Østbye: Human

2008 Mario Hirasaka: Die Ryozanpaku

2007 Jess Feast: Cowboys & Communists

2006 Sarah Vanagt: Begin Began Begun

2005 Susanne Jaeger: Vater und Feind

2004 Alexandra Gulea: Die Daumendreher (GOD PLAYS SAX; THE DEVIL VIOLIN)

2003 Sandra Jakisch: 08/15 – Leben am Rand von Köln

2002 Klaus Stern: Andreas Baader- Der Staatsfeind

Nominierungen 2017

Esteban Rivera Ariza (Wisdom Teeth), Mareike Bernien, Alex Gerbaulet (Tiefenschärfe, Depth of Field), Ico Costa (Nyo Vweta Nafta), Aria Farajnezhad (Horn), Elsa Fauconnet (Acropolis Bye Bye), Johannes Frese (Titan), Riccardo Giacconi (Due, Two), Eva Hegge (Arrival of the Art Curator), Anna Hogg (The Pier [Like Mending Glass]), Leonhard Hollmann (Stiller Kamerad, Silent Comrade), Kerstin Honeit (my castle your castle), Juliane Jaschnow, Stefanie Schroeder (Die Wirkung des Geschützes auf Gewitterwolken, The Effect of Cannonry on Thunderclouds), Ziad Kalthoum (Taste of Cement), Belinda Kazeem-Kaminski (Unearthing. In Conversation), Sasha Litvintseva, Graeme Arnfield (Asbestos), Filip Antoni Malinowski (Guardians of the Earth),
Randa Maroufi (Stand-by Office), Yatri Niehaus (Stella Polaris Ulloriarsuaq), David Reiber Otalora (a continental feast for the eyes and the ears), Stefan Ramírez Pérez (As Much as Anyone), Anne Reijniers, Rob Jacobs (Échangeur, Junction), belit sağ (Ayhan
and Me), Antonello Scarpelli (Tarda estate, Late Summer), Lina Sieckmann, Miriam Gossing (One Hour Real)