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KulturBahnhof Kassel

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Wie fragil und verletzbar die menschliche Psyche sein kann, wird in Zeiten der Krise offenbart. Die Filme im Programm sammeln unterschiedliche Formen der Resilienz in sehr diversen politischen, gesellschaftlichen und privaten Zusammenhängen. Der Begriff der Resilienz stammt aus der Physik und beschreibt die Eigenschaft eines Körpers, nach seiner Verformung in seinen ursprünglichen Zustand zurückzukehren. Jenseits vom kommerziellen Ratgeber oder populärer Psychologie, zeigen die Filme die Fähigkeit von Personen und Gemeinschaften, eigene Strategien zu entwickeln, um einschneidende Ereignisse und Traumata zu bewältigen. (Maria Morata)

The Last Name of John Cage

Wie viel kann man sich in 4 Minuten und 33 Sekunden vorstellen wie viel kann man fühlen, wie oft kann man Vertrauen gewinnen, wie oft wieder verlieren? Ausgehend von ihrem Wunsch, eine gewisse Art von Schweigen zu vermitteln, spielt die Regisseurin mit dem Bedürfnis der Zuschauer*innen nach Verlässlichkeit. Der Film wird zum Dialog zwischen schreiender innerer Spannung und der Stille, die sie umgibt.… >>>

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  • Dauer: 5 Min.
  • Premiere: Deutschlandpremiere
    • Regie: Margaux Guillemard

    Spontaneous

    Fehlgeburten sind für Außenstehende nie ersichtlich. Jemand in unserem direkten Umfeld könnte betroffen sein ohne dass wir davon jemals etwas mitbekommen würden. Im Film legt die Regisseurin den Verlauf ihrer Fehlgeburt während der Premiere eines ihrer Kurzfilme im Rahmen des Slamdance Film Festivals dar. Die Kluft zwischen der langsam voranschreitenden Tragödie, die sich innerhalb ihres Körpers abspielt und der schnelllebigen Feier mit den Berühmtheiten um sie herum wird zum Mittelpunkt der Geschehnisse.… >>>

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    • Dauer: 14 Min.
  • Premiere: Deutschlandpremiere
    • Regie: Lori Felker

    Hüzün diye travesti ismi var

    Im Türkischen beschreibt das Wort “Hüzün - حزن” eine kollektive Emotion. Obwohl das Wort sinngemäß so viel wie Melancholie bedeutet, beharren viele Übersetzer*nnen und Autor*nnen darauf, dass eine wörtliche Übersetzung nicht möglich ist. In Kollaboration mit der türkischen Transaktivistin und Sexarbeiterin Gani_met* widmet sich der Film der Trauer und Melancholie innerhalb der türkischen Queer Community. “Hüzün - حزن” wird zur zentralen Terminologie, mit Hilfe derer die tägliche Gewalt gegenüber Minderheiten in der Türkei zum Ausdruck gebracht und reflektiert wird.… >>>

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    • Dauer: 15 Min.
  • Premiere: Weltpremiere
    • Regie: Nihat Karatasli

    In the Company of Insects

    Konfrontiert mit dem Tod des Großvaters versucht der Filmmacher mit seinem Verlust umzugehen, indem er sich auf etwas Kleineres konzentriert.… >>>

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    • Dauer: 10 Min.
    • Regie: Duncan Cowles

    So They Say

    Der Film SO THEY SAY, der 1985 und heute spielt, reflektiert die oft vergessenen gesellschaftlichen Anstrengungen, die von den Gemeinden von People of Color im Stadtteil Newham in Ost-London auf sich genommen werden mussten.… >>>

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    • Dauer: 12 Min.
  • Premiere: Deutschlandpremiere
  • Nominierung: Goldener Schlüssel
    • Regie: Ayo Akingbade

    Où en êtes-vous, Teresa Villaverde?

    Jedes Jahr bangen die Menschen des Stadtteils Mangueira in Rio de Janeiro zusammen vor den Fernsehern, während die Juror*innen Wertungen für die Sambaschulen des Landes abgeben. 2019 widmete Mangueira ihren Samba denen, die in der Geschichte der Nation keinen Platz finden: Arme, Ureinwohner, Schwarze und Frauen. Mit ihrer Performance ehrte die Schule Mareille Franco, eine 2018 ermordete politische Aktivistin aus Rio de Janeiro, die zum Symbol schwarzer Frauen in Brasilien im Kampf gegen Rassismus und Polizeigewalt geworden ist. Im Film steht im Augenblick vor der Punktevergabe die Welt still, um dann in die greifbare Euphorie der Menschen Mangeuiras zu explodieren, als der Traum vom Titel Wirklichkeit wird.… >>>

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    • Dauer: 17 Min.
  • Premiere: Deutschlandpremiere
    • Regie: Teresa Villaverde