01.SCREENINGS

Herzstück des Festivals ist das Filmprogramm, aufgeteilt in drei verschiedene Sektionen:

02.MONITORING

Die Medienkunstausstellung Monitoring präsentiert bis zu 16 aktuelle (Video-)Installationen von etablierten Künstler/innen und viel versprechenden Nachwuchstalenten.

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03.DOKFEST LOUNGE

Die DokfestLounge ist nicht nur Spielort für audiovisuelle Performances internationaler Künstler, VJs und DJs, sondern auch allabendlicher Party-Treffpunkt für unsere Gäste.

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04.INTERFICTION

Die interdisziplinäre Tagung beschäftigt sich in Vorträgen, Workshops und Gesprächsrunden mit jährlich wechselnden Themen aus Medien und Netzkultur.

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05.JUNGES DOKFEST

Das Begleitprogramm richtet sich gezielt an Schüler der Klassen 7 bis 13. Geboten werden speziell zusammen­gestellte Filmprogramme sowie Workshops zu Filmanalyse und Kreativem Schreiben, durchgeführt und betreut von Medienpädagogen.

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06.DOKFEST FORUM

Das DokfestForum bietet ein Veranstaltungs­programm aus Vorträgen, Panels und Screenings zur Schnitt­stelle zwischen Film und Kunst. Tagsüber dient es als Café und Festivaltreffpunkt und stellt Sichtungsplätze für Fachbesucher zur Verfügung.

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07.EDUCATION

Mit dem Hessischen Hochschulfilmtag, der Präsentation einer europäischen Filmhochschule und praxisbezogenen Vorträgen und Workshops bietet das Kasseler Dokfest dem (hessischen) Filmnachwuchs Möglichkeiten zur Weiterbildung, Informationen zu Ausbildung und Zugang zu professionellen Netzwerken.

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Education

HHFT

KLEINES BALI | DO. 17.11. | 10:00 – 19:00

 

Der 7. Hessische Hochschulfilmtag

Eine interne Veranstaltung für geladene Fachbesucher/innen und akkreditierte Festivalgäste. Beim Hessischen Hochschulfilmtag (HHFT) präsentieren die vier hessischen Hochschulen mit Filmausbildung eine Auswahl ihrer besten Spiel-, Trick-, Experimental- und Dokumentarfilme sowie in Pitchings Filmideen für ein Publikum aus der Filmbranche.


Ziel des HHFT ist es, den Kontakt zwischen hessischen Studierenden sowie Absolvent/innen und der Film- und Fernsehbranche herzustellen, um künftige Zusammenarbeiten zu fördern. Dafür lädt der HHFT jedes Jahr gezielt Redakteur/innen, Produzent/innen, Festivalleiter/innen, Vertriebspartner/innen und Mitglieder diverser Brancheninstitutionen ein. Die Fachbesucher/innen treffen nach der Sichtung des Programms eine Vorauswahl für die HESSEN TALENTS 2017, welche auf dem European Film Market der Berlinale vorgestellt werden.


Um den Austausch beim 7. HHFT zu intensivieren, sind nicht nur die Studierenden aufgefordert, sich und ihre Projekte zu präsentieren. Auch Fachbesucher/innen bekommen die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit vorzustellen. Zudem erhalten alle Besucher/innen die Möglichkeit, den Studierenden gezielt Feedback zu geben.


Der HHFT wird nun zum 7. Mal unterstützt vom Kasseler Dokfest, der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) und der Kunsthochschule Kassel. Er wird von Studierenden der Klasse Film und bewegtes Bild (Prof. Jan Peters / Volko Kamensky) der Kunsthochschule Kassel organisiert und durchgeführt.

 

Die hFMA
Die hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) unterstützt den HHFT maßgeblich. Als Lehr-, Forschungs- und Produktionsverbund eigenständiger Hochschulen ist es das zentrale Anliegen des Netzwerkes hFMA, das breite Spektrum der Film- und Medienstudiengänge in Hessen zu vernetzen und synergetischen Mehrwert zu schaffen. Mit neuen Ideen und in unterschiedlichen Kooperationen verwirklicht die hFMA dieses Anliegen in unterschiedlichen Projekten – wie dem HHFT.

 

Programmablauf 7. HHFT

Die Filme werden nach den Formatblöcken Trickfilm, Dokumentarfilm, Experimentalfilm und Spielfilm geordnet gezeigt. Zudem stellen die hessischen Studierenden im Pitching neue Filmideen vor. Auch die Fachbesucher/innen sind angehalten, sich und ihre Arbeit in einem kurzen Vortrag zu präsentieren. Des Weiteren wird das Format Profis Plaudern Praxis vorgestellt, in denen Studierenden die Möglichkeit gegeben wird, sich gezielt über ihre Filmprojekte beraten zu lassen. Dieses Jahr wird das Sandberg Instituut aus Amsterdam beim Dokfest zu Gast sein und sein filmisches Studium am HHFT vorstellen.

10:00 DIE HOCHSCHULEN STELLEN SICH VOR
10:30 | TRICKFILM
11:30 | FACHBESUCHER/INNEN
12:00 | DOKUMENTARFILM
12:45 | MITTAGSPAUSE
13:45 | EXPERIMENTALFILM
14:45 | PITCHING
15:45 | KAFFEEPAUSE
16:15 | SPIELFILM I
17:45 | PRAXIS DOKFEST VIII
18:15 | SPIELFILM II

 

HOCHSCHULE DARMSTADT
Fachbereich Media – Motion Pictures / Animation & Game

In fachspezifischen Studiengängen erfolgt künstlerische, technologische sowie wissenschaftliche Lehre und Forschung in den Disziplinen der digitalen Medien. Die jeweiligen Ausbildungsprofile von Realfilm, Animation und Computer-Games, Soundgestaltung sowie interaktiven Mediensystemen sind interdisziplinär, praxisbezogen, team- und projektorientiert.

Im Studiengang Motion Pictures nimmt die filmpraktische Ausbildung eine zentrale Rolle ein. Neben den grundlegenden fachlichen und methodischen Kenntnissen des Filmemachens, bilden filmisches Handwerk und künstlerische Ansätze sowie die praktische Arbeit am Filmset und Teamarbeit eine wesentliche Grundlage für das spätere Berufsleben der Studierenden in der Branche Film- und Fernsehen. Die sehr gute Ausstattung des Studiengangs mit moderner Kamera- und Tontechnik sowie einem vollwertigen TV-Studio ermöglicht es, umfassende Erfahrungen zu sammeln.

Der internationale Studiengang Animation & Game wird vorwiegend in Englisch unterrichtet und qualifiziert die Studierenden für Berufe in der internationalen Medienindustrie. Die Verbindung der Disziplinen Animation und Game trägt der Konvergenz von Formaten und Plattformen Rechnung und befähigt die Studierenden, sich in einem dynamischen Berufsfeld zu etablieren und weiterzuentwickeln. Die Studierenden erwerben ein solides Verständnis für den gesamten Produktionsprozess und können sich zugleich spezialisieren: als Digital Artist/Game- Designer, Animator, Producer, Game Developer und Technical Director.

Kontakt:
Prof. Dr. Frank Gabler (frank.gabler@h-da.de)
Prof. Alexander Herzog (alexeherz@gmx.de)
Prof. Tilmann Kohlhaase (tilmann.kohlhaase@h-da.de)

 

KUNSTHOCHSCHULE KASSEL
Bereiche Animationsfilm, Film und bewegtes Bild, Film und Fernsehen

Die Trickfilmklasse, die Klasse Film und bewegtes Bild und die Klasse Film und Fernsehen sind Teil des Studiengangs Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel. Das Studium bietet eine künstlerisch-praktische Ausbildung und wird mit einem künstlerischen Abschluss beendet, der international dem Master of Arts gleichgestellt ist. Kenntnisse aus den zentralen Bereichen der Produktion von Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Experimentalfilmen sowie sonstigen Bewegtbildern werden vermittelt; gleichermaßen Kenntnisse aus den Bereichen der Filmgeschichte, -theorie und -analyse. Ziel des Studiums ist die Herausbildung einer eigenen künstlerischen Handschrift.

Einzeln oder in wechselseitiger Kollaboration erarbeiten die Studierenden ihre Projekte. Angeleitet werden sie in individueller, projektbezogener Betreuung durch die Dozent/innen, sowie durch eine Vielzahl von Seminaren und praktischen Workshops. Die Verflechtung mit den weiteren Studienschwerpunkten der Visuellen Kommunikation (z.B. Neue Medien, Fotografie, Grafik Design, freie Grafik oder Illustration) sowie der Bildenden Kunst (z. B. Virtuelle Realitäten) wird ausdrücklich unterstützt.

Kontakt:
Prof. Martina Bramkamp (m.bramkamp@uni-kassel.de)
Prof. Yana Drouz (idrouz@gmx.de)
Prof. Thomas Meyer-Hermann (t.meyer-hermann@web.de)
Prof. Jan Peters (jan.peters@uni-kassel.de)

 

HOCHSCHULE FÜR GESTALTUNG OFFENBACH
Studium im Fachbereich Kunst mit dem Schwerpunkt Film|Video Reale Virtualitäten

Das Lehrgebiet Film|Video ermöglicht eine praxisorientierte Auseinandersetzung mit den verschiedenen Formen des künstlerischen Films: Kurzspielfilm, Experimentalfilm, Dokumentarfilm, Audio|Videokunst, Expanded Cinema, Animationsfilm und deren unzählige Verknüpfungsmöglichkeiten untereinander, sowie mit angrenzenden Terrains. Das Studium ist modular gegliedert und ermöglicht zudem selbstbestimmte interdisziplinäre Kombinationen mit anderen Fachgebieten der HfG. Flankiert von wechselnden Theorie-Angeboten lernen die Studierenden neben den konzeptionellen Anteilen der Film- und Videoarbeit – etwa Drehbuch oder Regie – die klassischen analogen und digitalen Techniken der Film- und Videoherstellung kennen. Dazu gehören Kameraführung, Lichtgestaltung, Montage, Sounddesign, Postproduktion, sodann die sich stetig verändernden Möglichkeiten neuer, hybrider oder immersiver Ansätze wie im FullDome 360° und VR-Kino, im 3D-Sound-Bereich oder mehrkanalige, transmediale Technologien. Internationale Gäste, Dozent/innen und Mentor/innen begleiten über den HochschulHorizont hinaus. Die HfG Offenbach ist seit 2007 Gründungsmitglied und Sitz der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA).

Kontakt:
Prof. Rotraut Pape (pape@hfg-offenbach.de)
Prof. Alex Oppermann (oppermann@hfg-offenbach.de)
Prof. Bernd Kracke (kracke@hfg-offenbach de)

 

Weitere Infos: www.hhft.info, Details zum Programm im Dokfest-Katalog Seiten 122-125

Distribution

KLEINES BALI | SA 19.11. | 11:30
Vorgestellt von presented by Theus Zwakhals

 

LIMA presents: The Power of Images

Das Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest erweiterte 2014 sein Profil um die Präsentation eines renommierten europäischen Film- und Medienverleihs. Dabei sollen strukturelle sowie inhaltliche Aspekte der kuratorischen Tätigkeit einen Diskussionsraum finden. Wir freuen uns, in diesem Jahr LIMA zu präsentieren.

Gegründet von Expert/innen des ehemaligen NIMk ist LIMA die internationale Plattform für nachhaltigen Zugang zu Medienkunst. Mit Wissen und Leidenschaft für Kunst und Technologie, gewährleisten diese Expert/innen, dass Videoarbeiten, digitale Kunstwerke und Performances in der Gegenwart und in der Zukunft präsentiert werden. Durch den (Online)Vertrieb der eigenen Sammlung halten sie Schritt mit technischen Themen und Entwicklungen. Zusätzlich sind sie mit dem Angebot von Lagerung und Digitalisierung in der Lage, Museen, Galerien und Künstler/innen zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit Künstler/innen, Museen und Universitäten betreibt LIMA außerdem Forschung im Bereich der Erhaltung und Zugänglichkeit dieses Segments unseres kulturellen Erbes.

Im Anschluss an die Präsentation der Filme wird es Gelegenheit zur Diskussion geben.

 

Neugierig auf die neuesten Arbeiten von renommierten Künstler/innen und aufstrebenden Talenten? Die Medienkunstsammlung von LIMA Amsterdam ist eine ständig wachsende Chronik gefüllt mit neuen Medien, Videokunst, digital erzeugter Kunst und Installationen. Neue Arbeiten durchdringen die Sammlung mit neuen Linien des Denkens, Beziehungen und Perspektiven. Mit dem Onlinekatalog als Plattform und einem internationalen Netzwerk in welchem sich die Sammlung präsentiert, vereint LIMA Künstler/innen weltweit mit Museen und Festivals.

LIMAs Sammlung umfasst Werke der frühen Expermentalist/innen der 1960er bis hin zur Gegenwart und konzentriert sich auf die wichtigsten Themen der Medienkunst: Arbeiten, die einen Kommentar zur (Massen)Kommunikation und zu (Massen)Medien geben, (Performance) Registrierungen, medienspezifische Arbeiten und narrative Videokunst. LIMA ist stolz darauf, Arbeiten von namhaften internationalen Künstler/innen und aufstrebenden Talenten im Gebiet der Videokunst und digital erzeugter Kunst zu repräsentieren, von Nam June Paik und Marina Abramovic, hin zu Nicolas Provost und belit sağ.

Dieses Programm untersucht die Beziehung zwischen Videokunst und Kino, sowie die Verführungskraft und Wahrhaftigkeit von zeitgenössichen Bildern.

 

Details zum Programm im Dokfest-Katalog S.82

Internationale Filmfestivals und ihr Profil

KLEINES BALI | SA. 19.11. | 15:30

Vorgestellt von presented by Juhani Alanen

 

Internationale Filmfestivals und ihr Profil – Tampere Film Festival – Dokumentarfilme aus dem Norden

Das Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest präsentiert seit 2014 jährlich ein internationales Filmfestival, einerseits um sein Profil zu erweitern und um andererseits den Brückenschlag zu anderen Festivals zu dokumentieren, die mit einer ähnlichen Ausrichtung und mit der gleichen Leidenschaft ihre Programme zusammenstellen.

Auch, wenn es nahezu unmöglich ist das Profil eines Festivals in einem einzigen Programm abzubilden, hat Juhani Alanen – der Geschäftsführer des Tampere Film Festivals – die Herausforderung angenommen und präsentiert eine Auswahl finnischer Dokumentarfilme.

Fünfeinhalb Millionen Menschen leben im nördlichsten Land der Europäischen Union. Was gibt es dort noch? Kalte, lange Winter, Mitternachtssonne im Sommer, seltsame ruhige Menschen und natürlich Kimi Räikkönen, Aki Kaurismäki und Nokia. Erzählen die Filme von Aki Kaurismäki die Wahrheit oder ist es in Wirklichkeit noch seltsamer?

Das Tampere Film Festival feiert im März 2017 sein 47jähriges Bestehen. Im Laufe von vier Jahrzehnten hat das Festival es geschafft, sich selbst neu zu erfinden und zudem relevant und interessant zu bleiben. Das Festival fördert junge und aufstrebende Filmemacher/innen und zieht ein breites Publikum aus Filmfans und Filmschaffenden an.

Dieses Programm gibt einen Überblick über die Produktionen finnischer Kurzdokumentationen. Viele der gezeigten Arbeiten wurden in den letzten Jahren sowohl auf dem Tampere Film Festival als auch auf anderen Festivals präsentiert und prämiert. Die Produktion von Kurzfilmen hat eine lange Tradition in Finnland und dementsprechend werden in jedem Jahr mehr als 350 finnische Kurzfilme, inklusive Hochschulproduktionen, für die Auswahl zum Tampere Film Festival eingereicht.

Das Best-of-Programm des Tampere Film Festivals ist ein Panorama kurzer Dokumentarfilme aus Finnland. Es fokussiert sich auf frische Arbeiten aus den letzten drei Jahren deren Auswahl von fünf Kurzfilmen die Vielfältigkeit berührender Dokumentationen einer sich verändernden Welt präsentiert.

ELEGANSSI (Virpi Suutarinen, 2015) und HÄTÄKUTSU (Hannes Vartiainen, Pekka Veikkolainen, 2013) haben beide den Hauptpreis des Nationalen Wettbewerbs des Tampere Film Festivals gewonnen. Salla Tykkä’s experimentelle Dokumentation JÄTTILÄINEN (2014) wurde 2014 auf dem International Film Festival Rotterdam ausgezeichnet und TOIVOLA (Kaisa Astikainen) erhielt 2015 den Preis für den besten studentischen Film des Tampere Film Festivals.

 

Tampere Film Festival – Short Is Sweet

Das Tampere Film Festival zählt zu den wichtigsten Kurzfilmfestivals der Welt. Das Festival präsentiert in 120 Vorführungen über 450 Filme und organisiert zudem eine Vielzahl von Rahmenveranstaltungen, die der Filmindustrie und auch dem Publikum die Möglichkeit zum Austausch geben.

Das Herzstück des Festivals sind der Internationale und Nationale Wettbewerb sowie die Sonderprogramme. Circa 110 Filme aus 40 Ländern werden für die Wettbewerbe ausgewählt. Die Sonderprogramme bestehen aus einer Reihe von Retrospektiven, Hommagen und thematischen Programmen, die eine umfassende Auswahl europäischer und weltweiter Arbeiten von den Anfängen des Kinos bis hin zu aktuellsten Werken ermöglichen.

Neben den Filmvorführungen gibt es zahlreiche Veranstaltungen für Fachbesucher/innen, unter anderem Seminare und Diskussionen zu aktuellen Themen, Treffen für Filmfestivals und für Filmemacher/innen, Produzent/innen, Filmstudierende und Zuschauer/innen. Der Filmmarkt umfasst über 4.000 eingereichte Arbeiten für die Wettbewerbe, darunter große Produktionen aus Nordeuropa und dem Baltikum. Der Festivalclub und die Ausstellungen haben ihre Position auf dem Festival etabliert und versammeln sowohl das Publikum als auch die Fachbesucher/innen.

Das Tampere Film Festival ist sehr aktiv in bilateralen Aktivitäten in Bezug auf Förderung, Programmierung und Beratung mit zahlreichen europäischen Festivals. Die Förderung des finnischen und europäischen Kurzfilms ist das Hauptanliegen des Festivals.
Die 47. Ausgabe des Festivals wird vom 8. – 12. März 2017 stattfinden.

 

Juhani Alanen
Geschäftsführer Executive Director Tampere Film Festival

Juhani Alanen studierte an der Universität Tampere und graduierte als Master of Science im Bereich Marketing. Er arbeitet seit mehr als 30 Jahren für das Tampere Film Festival in den verschiedensten Bereichen und ist mittlerweile der Geschäftsführer des Festivals. Seit mehr als 10 Jahren ist er Mitglied der Auswahlkommission des Festivals und kuratiert zudem finnische Kurzfilmprogramme für zahlreiche Filmfestivals auf der ganzen Welt und war Jurymitglied verschiedenster Kurzfilmfestivals.

 

Weitere Informationen unter
www.tamperefilmfestival.fi

 

Details zum Programm im Dokfest-Katalog Seite 92

Hochschulportrait

KLEINES BALI | FR. 18.11. | 15:30

Vorgestellt von Jaap Vinken, Judith Leysner und Studierenden

 

Sandberg Instituut

Masters Gerrit Rietveld Academie

Das Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest stellt – unabhängig von den aus dem regulären Programm ausgewählten Arbeiten – jedes Jahr eine Filmhochschule aus dem europäischen Ausland vor. Hierzu werden einige der Studierenden der jeweiligen Hochschule zusammen mit ihren Professor/innen nach Kassel eingeladen, um ihre aktuellsten Arbeiten zu präsentieren. Die im Anschluss an die Screenings stattfindenden Diskussionen geben dem Publikum die Möglichkeit, sowohl mit den Dozent/innen als auch mit dem filmischen Nachwuchs ins Gespräch zu kommen, um so mehr über den europäischen Film, aber auch zu Lehrmodellen an Filmhochschulen des europäischen Auslandes zu erfahren. Zudem
bietet das Hochschulportrait die Möglichkeit, für beide Seiten wichtige Kontakte zu knüpfen. So wurde 2011 die Film- und Fernsehfakultät der Akademie der musischen Künste (Prag /Tschechien), 2012 die Haute école d’art et de design (Genf / Schweiz), 2013 die Akademie der schönen Künste (Wien / Österreich), 2014 die Accademia di Belle Arti (Palermo/ Italien) und 2015 die Helsinki Metropolia University of Applied Sciences (Finnland) vorgestellt.

Das Hochschulportrait der 33. Festivaledition ist dem Sandberg Instituut gewidmet, das sich besonders durch seine innovative, vielschichtige und freie Lehrmethode auszeichnet. Als Postgraduiertenprogramm der Gerrit Rietveld Akademie bietet das Sandberg Instituut Master Programme in Bildender Kunst, Innenarchitektur und Design an. Judith Leysner (Rietveld und Sandberg Alumnus, Koordinatorin des Fine Art Departments und Mitgründerin der künstlerischen Initiative „Never Never Land“), Jaap Vinken (Bildungspolitischer Berater des Sandberg Instituuts) sowie einige Studierende sind nach Kassel eingeladen, um eine Auswahl ihrer aktuellsten Arbeiten zu präsentieren. In einer Kompilation werden zehn Kurzfilme der Hochschule gezeigt. Die meisten der Filme feiern ihre Deutschlandpremiere beim 33. Kasseler Dokfest.

 

Über das Sandberg Instituut

Mit durchschnittlich 20 Studierenden pro Programm, werden die Fachbereiche relativ klein gehalten. Dies ermöglicht es einerseits die Kurse flexibel zu gestalten und andererseits offen für studentische Initiativen zu sein. Die Kursleiter/innen sind bekannte Künstler/innen, Designer/innen und Kurator/innen mit internationaler Berufspraxis. Sie laden (Gast)Tutor/innen ein, welche die Studierenden immer wieder dazu ermutigen ihren Beruf, ihre Arbeiten und ihren Fortschritt kritisch zu hinterfragen. Jurgen Bey, Direktor des Sandberg Instituuts, lässt den Lehrenden dabei weitestgehend freie Hand und so prägen die unterschiedlichen Leiter/innen die Hochschule: jede Klasse gestaltet ihre eigenen Arbeitsweisen und Methoden.

Mit ihrer Ausbildung möchte die Akademie die Prinzipien des Kulturbereiches neu organisieren und erweitern und sucht einen Weg, um Kunstausbildung (und die Kunst selbst) mit der Dynamik der aktuellen Gesellschaft abzustimmen. Dafür wurden Zweijahres-Programme eingeführt, die gemäß der aktuellen Weltprobleme entwickelt werden. „Vacant NL“ – das erste zeitlich begrenzte Programm – wurde 2011 eingeführt und untersuchte das immense Potential der zu Tausenden leer stehenden Gebäude in den Niederlanden. 2013 behandelte „School of Missing Studies“ das Thema Kunst und öffentlicher Raum, wohingegen „Material Utopias“ die verschwimmenden Grenzen zwischen innovativen Materialien und Techniken erforschte. „Cure Master“ (2014) beschäftigte sich mit Kunst und Gesundheitswesen, in „Designing Democracy“ (2014) ging es um politisches Raumdesign und in „System D Academy“ (2014) um informelleund selbstorganisierte Sozialsysteme. Aktuell beschäftigen sich die Studierenden in „Fashion Matters“, mit alternativen Systemen für die Modeindustrie und in „Materialisation in Art and Design“ wird das Programm „Material Utopias“ weitergeführt. Im Wintersemester 2016 startet das Programm „Reinventing Daily Life“, das versucht Performance Kunst in den Alltag einzubauen. „Master of Voice“ behandelt die menschliche Stimme als Mittel oder Selbstzweck in der künstlerischen Praxis. Während sich die zeitlich begrenzten Programme mit Themen von aktueller Brisanz beschäftigen, werden in den Haupt- Fachbereichen die künstlerischen, gestalterischen und kritischen Praktiken vertieft. Dazu gehören die Studiengänge: „Critical Studies“, „Design“, „The Dirty Art Department“, „Bildende Kunst“ und „Studio for Immediate Spaces“.

 


Kontakt
Jaap Vinken (Bildungspolitischer Berater des Sandberg Instituuts)
jaap@sandberg.nl

Mehr Informationen
www.sandberg.nl

 

Mit freundlicher Unterstützung des Königreichs der Niederlande

Profis Plaudern Praxis / Praxis Dokfest

MEDIENPROJEKTZENTRUM OFFENER KANAL (KULTURBAHNHOF) | FR. 18.11. | 11:30 – 17:00

Profis Plaudern Praxis VIII / PraxisDokfest
Der richtige Film am richtigen Ort (Teil 2)

Die Reihe „Profis Plaudern Praxis“ wird seit 2010 in Kooperation mit der hessischen Film-und Medienakademie (hFMA) durchgeführt. Die Sektion versteht sich als Plattform für die Weiterbildung von Film- und Medienschaffenden. In Vorträgen und Workshops vermitteln Expert/innen fundiertes Praxiswissen und setzen sich mit neuen Entwicklungen in der Branche auseinander.

 

Vertrieb & Vermarktung für Filmproduktionen

 Wie kann ich meine Filmproduktion (gewinnbringend) auf den Markt bringen?
• Welche Möglichkeiten habe ich als Filmschaffende/r, meinen Film zu vermarkten?
• Welche Vertriebe, Online-Plattformen und Mediatheken könnten Interesse an meinem Film haben?
• Ist Selbstvertrieb eine Alternative?
• Wie mache ich das Publikum auf meinen Film aufmerksam?
Oft finden diese Fragen im Studium keine direkte Antwort, da Hochschulen häufig einen anderen Fokus haben als Vertrieb und Vermarktung der entstandenen Arbeiten. Genau hier möchte Profis Plaudern Praxis VIII / PraxisDokfest ansetzen. Ziel der Veranstaltung ist es, Filmstudierenden erste Antworten von Experten und Expertinnen auf diese Fragen zu geben.

In Kurz-Vorträgen werden neue Perspektiven eröffnet. In anschließenden Einzelgesprächen wird auf individuelle Fragen eingegangen.
Im vergangenen Jahr wurde im Rahmen von Profis Plaudern Praxis VII / PraxisDokfest „Der richtige Film am richtigen Ort – Orientierungshilfe(n) in der Festivallandschaft“ der Frage nach der Diversität von Festivals und der damit zusammenhängenden Programmauswahl nachgegangen. Ziel war es, Filmschaffenden eine Orientierungshilfe für die eigenen Festivaleinreichungen zu geben. Diese zweite Veranstaltung erörtert Auswertungsstrategien für Nachwuchsfilme anhand von Fragen nach Vertrieb und Vermarktung.

 

Vorträge: ohne Voranmeldung, Eintritt frei.

Anmeldung für Einzel-Korrekturen und Gespräche:
Mechthild Alpers: alpers@kasselerdokfest.de

 

11:30
Gisela Waetzoldt-Hildebrandt
Marketing für Kurzfilme
Die Digitalisierung hat nicht zuletzt das Abspiel und die Auswertung von Filmen grundlegend verändert. Das bietet einerseits die Chance ein großes Publikum zu erreichen, verlangt andererseits jedoch bereits während der Produktionsvorbereitungen die entsprechend sorgfältige Planung. Das gilt auch für den Kurzfilm. Über Plattformen und Auswertungsarten hinaus, worüber die Produktion angeboten wird, gibt es Möglichkeiten sich durch die geschickte Nutzung von Förderungen, Preisen und Auszeichnungen sowie die Einbeziehung der Crowd zu profilieren.

 

12:00
Philipp Hoffmann (Rushlake Media)
Wie der Independent-Film vom Video-on-Demand-Markt profitieren kann
In einem sich massiv verändernden Filmvertriebsmarkt bieten sich durch digitale Technologien insbesondere für unabhängige Filme neue Chancen, ihr jeweiliges Publikum zu erreichen. Der Schlüssel dazu ist digitales Knowhow über das Publikum: Wer ist dieses Publikum und wie kann es erreicht werden? Nutzungsdaten und deren Auswertung werden zukünftig eine erhebliche Rolle spielen. Nicht nur bei den großen Playern der Branche, sondern auch ganz besonders für unabhängige Filme. Philip Hoffmann von Rushlake Media, einer internationalen Filmvertriebsfirma mit Fokus auf digitaler Distribution, gibt Antworten auf diese Fragen.

 

12:30
Angelika Ramlow
arsenal distribution / Living Archive
Die lebendige Vermittlung internationaler Filmkultur ist Ziel und Aufgabe des Arsenal – Institut für Film und Videokunst, deren Archiv- und Verleihpolitik auf dem Wunsch gründet, Filmen nicht nur einmalig eine Festivalöffentlichkeit zu bieten, sondern sie in ihrer Sammlung langfristig verfügbar zu halten. Die Präsentation von Videokunst und Experimentalfilmen im eigenen Haus, auf Festivals, in Kunst- und Galerieräumen trägt dazu bei, die Bedingungen des Kinos ständig neu zu erforschen.

 

13:00 – 17:00
Einzel-Korrekturen und Gespräche
Teilnahme mit Voranmeldung und vorheriger Zur-Verfügung-Stellung des Filmes, Eintritt frei. Die Expert/innen stehen für Einzelkorrekturen und Gespräche zu Verfügung. Interessierte Filmemacher/innen können im Vorfeld einen maximal zwanzigminütigen Beratungstermin vereinbaren. Sie haben dabei die Gelegenheit ein Feedback zu ihrem Film zu bekommen und mehr über mögliche Vermarktungsstrategien für ihren Film zu erfahren. Dieses Gespräch erfolgt anhand von komplett gezeigten Kurzfilmen, die entweder beim HHFT gezeigt oder im Vorfeld zur Verfügung gestellt werden. Die Vorträge und Einzel-Gespräche richten sich vorranging an Studierende aus dem Netzwerk der hessischen Film- und Medienanstalt (hFMA) und an die Teilnehmer/innen des 7. Hessischen Hochschulfilmtags, sie sind aber auch für andere am Thema Interessierte geöffnet. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Unter alpers@kasselerdokfest.de ist eine Anmeldung bei Mechthild Alpers bis zum 14.11. erwünscht.
Eine kurzfristige Teilnahme ist nur möglich, wenn noch freie Plätze zu Verfügung stehen.
Die Referent/innen nehmen nach Möglichkeit am Do. 17.11. am 7. Hessischen Hochschulfilmtag teil, um sich ein Bild der teilnehmenden Filme zu machen. Studierenden haben damit die Gelegenheit, bereits im Vorfeld Kontakt zu den Referent/innen aufzunehmen.

 

Eine Kooperation der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) und des 33. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofestes.

 

Details zum Programm im Dokfest-Katalog Seite 126